Verfasst von: anheilumi | November 3, 2011

Berlin in einem halben Tag

ICH ganz persönlich empfehle:

HIER übernachten;

bei maps.nokia.com die perfekte Bus-/Bahnroute zu den Sehenswürdigkeiten finden (ich bin begeistert, kaum fahre ich mal nicht Auto, passen die gleich die Online-Routenplaner an ;-) …);

HIER sehr gut gemachte Deutsche Geschichte mit beeindruckenden (resp. zum Teil auch einfach nur bedrückenden statt beeindruckenden) Zeitzeugnissen. Schwelgen in der Romantik und im Biedermeier („Schaaaatz, wir sind eine Biedermeier-Familie, sort of“), große, prunkvolle Gemälde einfach nur auf sich wirken lassen, kurz rekapitulieren, welches das 3-Kaiser-Jahr war, Propaganda-Plakate fassungslos bestaunen und fast schon ehrfürchtig in Briefen von in Schutzhaft Genommenen blättern. Dann noch fast nebenbei 50 Jahre türkisch-deutsche Geschichte in einer Sonderausstellung mitnehmen- und dann schließt das Museum auch schon.

Und wenn man dann auf dem Weg zum Theater in der Nähe des Platzes der Luftbrücke auch noch auf einer Ecke einen kleinen Italiener findet, wo die Mamma selber noch am Herd steht und der Patrone bedient und das Essen einfach „authentisch“ ist (ja, ich weiß, hört sich blöd an, aber war halt nicht irgend so ne Pizzeria, sondern eben „vita et pasta“), dann ist der Abend fast schon perfekt und wird nur noch getoppt von einem Besuch

HIER. Eine traum-hafte Inszenierung des Sommernachtstraumes. Es hört sich fast falsch an zu schreiben: Mit behinderten und nichtbehinderten Schauspielern. Denn auf der Bühne erscheint keiner in irgendeiner Form be-hindert. Es herrscht eine Leichtigkeit, eine Körpersprache, bei der man sich fragt: Ist die antrainiert oder einfach doch ganz natürlich. Jeder spricht und geht und singt, wie er es eben macht- und das ist dann auch genau richtig so. Die  berührendsten Szenen, das muss ich wohl auch dazu schreiben, kamen für mich von den Schauspielern mit Down-Syndrom. Deren Spiel ist schon eine eigene Welt und stiehlt sogar meinem Liebling Puck die Schau.

Dann noch flink in die U-Bahn gesetzt und zurück von Kreuzberg nach Charlottenburg. Und weil ich noch so dachte: Abends ist bestimmt Bus fahren viel lustiger als U-Bahn, haben sie netterweise ab 22 Uhr auch noch einen Ersatzpendelverkehr eingerichtet, damit auch solch anspruchsvolle Touris wie ich noch was von der Stadt sehen (und sicherlich nicht wegen der Großbaustelle…)

Ach, es gibt natürlich noch so viel, was mich interessieren würde-und da sind das Buchstaben- und das Hugenottenmuseum nur der Anfang…

Aber so für die zur Verfügung stehende Zeit war das heute wirklich eine sehr runde Sache. Und wenn ich gleich mal nicht mehr so aufgekratzt bin, dann schlaf ich vielleicht auch endlich mal… Morgen geht ja nun die richtige Arbeit los, aber ich will doch mal sehen, ob ich vormittags nicht auf  einem Bummel durch die nähere Umgebung doch noch Schloss Charlottenburg und die Berggruen-Sammlung „mitnehme“.

Verfasst von: anheilumi | November 3, 2011

Ich bin dann mal weg…

Verfasst von: anheilumi | September 27, 2011

Uni-Krimi

Ich entschuldige mich hiermit feierlich für’s Nichtschreiben und kündige an, dass es hier auf dem Blog in Zukunft mit Sicherheit NOCH um einiges ruhiger wird als es jetzt sowieso schon ist… Aber gelegentlich, großes Indianerehrenwort, werdet Ihr hier auch noch ein Update finden, mal ein paar Fotos, mal irgendne Familiengeschichte…

Heute: Uni. (na super, keine Fotos, keine Familie ;-) , das geht ja schon gut los…)

Die letzten Monate (um es genau zu sagen: Die letzten 14 Monate) habe ich mich ja nun bemüht, meine „Scheine“ zusammenzukriegen. Nicht nur die restlichen Vorlesungen und Seminare zu besuchen, die mir noch fehlten, sondern auch die Nachweise, die noch in den Tiefen der Uni lagerten, einzusammeln. Und es zog und zog und zog sich… To shorten up a long and rather boring story – letzte Woche Donnerstag konnte ich dann, nachdem es mich nochmal richtig Nerven gekostet hatte, die letzte Bescheinigung abholen und bin im Anschluss daran direkt ins Prüfungsamt gestürmt. Zu allem Überfluss nämlich drohte mir, wegen des Auslaufens des Diplomstudienganges, auch noch,  exmatrikuliert zu werden.

Das hab ich jetzt nicht wirklich als „reale Gefahr“ gesehen, aber ein unangenehmes Gefühl war es schon.

Ich bin also mit tausenden wohlsortierten Zettel bei der netten Dame im Prüfungsamt aufgetaucht- und war dann nicht schlecht erstaunt, als ich viel schneller fertig war als gedacht- und dann in einem Rutsch quasi alles  bestanden hatte.  Studium fertig- naja, so fast.
Da fehlt jetzt noch ein bisschen Diplomarbeit und so ein paar Abschlussprüfungen… Aber alles andere bis hierhin ist aufgeholt und geschafft. Und den Notendurchschnitt finde ich auch mal gar nicht so übel ;-) .

Da hing dann nur noch das Damoklesschwert des Rausschmisses über mir- was mich ein paar unbefriedigende Kontakte mit der zuständigen Dame und jetzt gerade ein kurzes Telefonat mit ihrem Vorgesetzten (?) kostete.  Dreimal auf die Tastatur getippt: „So, hiermit sind Sie zurückgemeldet.“

Danke!

Verfasst von: anheilumi | Juli 10, 2011

Mission accomplished

Ehe jetzt noch ewig der Artikel mit dem Bildchen an erster Stelle steht, wird es doch Zeit für ein Update.

Also: Mission accomplished, beide Alben voll. Mutter hat wieder Zeit für andere Hobbies ;-) .

Letzte Woche zum ersten Mal gemacht:

- Schulsachen gekauft

- mit den neuen Nachbarn (leider nicht rechts von uns ;-) ) geredet

- Junior zur Akkordeon-Schnupperstunde begleitet (das Kind tritt in die Fußstapfen seiner Mutter, erstmal von September bis Weihnachten und dann sehen wir weiter)

- Junior zu Schule begleitet (mitsamt Ranzen und Brotdose zur Schnupperstunde;  er war total begeistert und wäre wohl am liebsten gleich da geblieben)

- Morgens um halb sieben Inlinern gehen (ist dann aber an regennasser Straße gescheitert, stattdessen war ich dann zu unchristlicher Zeit Joggwalken)

Ansonsten hier in der letzten Woche: Sommerfest im Kindergarten gefeiert, uns über alte „Freunde“ geärgert (aber nur ein bisschen), Pläne für Sommer und Herbst gemacht- und noch so tausenderlei mehr…

Verfasst von: anheilumi | Juni 26, 2011

Sammel“wut“

Ja, hier ist sie „natürlich“ auch entbrannt, die Jagd nach den WWF-Sammelbildern, die es letztens im Supermarkt um die Ecke gab.

Dank mehr als eifrig sammelnder Großeltern haben wir auch die dreienhalbwöchige Durststrecke überwunden und hatten gestern noch gut zu tun, fehlende Bilder einzukleben. Denn es waren SOOOOOO viele, dass wir gleich noch begonnen haben, ein zweites Album zu bestücken. Was uns in dem Bemühen, ALLE zu bekommen, doch ein wenig zurückwarf… Es gibt noch ein paar potentielle Tauschkandidaten hier vor Ort und wir haben ja dermaßen viele Doppelte, dass da das ein oder andere noch bei herumkommen wird. Aber so die komplizierten Kandidaten wie der Gepard (nr. 131)  oder der Komodowaran (nr. 102) (niiiie gehört!!!) , wo uns inzwischen dann gleich zwei Exemplare fehlen- da wollte ich doch nicht auf pures Glück vertrauen, sondern dachte: Wozu gibt es denn die Tauschbörse im Internet. Also habe ich in mühevoller Kleinarbeit die Bilder sortiert und zusammengestellt und ein paar Leute angemailt, von uns Bilder angeboten und geschrieben, welche uns noch fehlen, die sie doppelt haben…

Soweit, so gut. Die Antworten ließen auf sich warten- und die erste, die kam, hieß dann:

„Hallo zusammen Da ich so viele Anfragen habe tausche ich nur noch gegen frankierten und adressierten Rückumschlag.Bei Bildern in Glitzer nur noch mit Höchstgebot in Briefmarken. Wer Interesse hat sendet seine Anfrage an *hierstehtdieAdresse* Hinweis: Es wird keine Gewähr übernommen, das der Tausch zu Stande kommt. Es werden keine Gebote und Briefmarken zurückgesendet. Viele Grüße „

Da bin ich dann kurz explodiert und habe eine recht unfreundliche Mail zurückgeschrieben, dass ich zwei kleine Kids hätte, die sammeln würden- und dass ich das sehr unverschämt fände, ihm da sein Tauschen zu finanzieren. Von dem Teil mit den Geboten per Briefmarken, die auch bei „Verlieren“ nicht zurückgesendet würden, ganz zu schweigen…

ICH fand MICH schon sehr grenzwertig, was die Netiquette anging, aber zwei Minuten später ging dann ne Mail von nem anderen Angeschriebenen ein, der völlig sauer war und in seiner Wut gleich drohte (sehr süß), die REWE Verbraucherzentrale zu benachrichtigen.

Naja, aber, es lässt sich ja auch alles kanalisieren- und so hat der nette Sammler jetzt eine interne Börse unter all denen eröffnet, die auch diese merkwürdige erste Mail bekommen haben. DAS fand ich dann schon wieder kultig. Und SO mag ich dann das Internet ;-) .

 

Verfasst von: anheilumi | Juni 12, 2011

Kurlaub 2 – Die Störtebecker-Story

Das große Piratenabenteuer startete gestern Nachmittag.

(Draufklicken macht wieder groß)

Verfasst von: anheilumi | Juni 5, 2011

Kurlaub 1

Ihr Lieben,

wie schon länger versprochen, hier ein paar Fotos!
Wir dachten, ehe wir jedem Einzelnen von Euch das Postfach überschwemmen, ist es geschickter, Ihr schaut einfach kurz hier vorbei.

Wir fühlen uns hier tatsächlich wie im Urlaub- Sonne, Strand und Meer bei knapp 30 Grad.

Bisher gab es- wegen Anreise und Feiertag- erst einen richtigen „Anwendungstag“; morgen geht es dann so richtig los. Weswegen wir hier wirklich „Familie“ genießen und uns den großen Trubel rings um uns rum eher aus gelassener Distanz betrachten. Es gäbe schon unendlich viele Geschichten zu erzählen, aber wir beschränken uns hier mal auf das Wesentliche.

Für einen Einblick in unseren gestrigen Tag:
Junior hatte sich gewünscht, Schiff zu fahren. Und da unsere unter der Woche Langschläferkinder natürlich passend zum Wochenende zu Frühaufstehern mutierten, waren wir schon vor zehn im größten Hafen der Insel. Da gibt es einen Fischkutter, der eine einstündige Hafen- und Drumrum-Rundfahrt anbietet. Und das war für uns genau das Richtige! Ein paar Infos über Land und Leute, Landschaft gucken, zusehen, wie ein Netz eingeholt wird- und dessen Inhalt dann gut sicht- und anfassbar, besonders für die Kids, nach ausführlichen Erklärungen in Kisten umgefüllt wurde.

Nach einem Besuch des Fischrestaurants und der Buchhandlung vor Ort ;-) haben wir dann in der Tageshitze erstmal eine ausführliche Siesta eingelegt, so dass wir- angenehm „antizyklisch“ zum Rest unserer „Mitreisenden“ – erst am späten Nachmittag mitsamt Abendessen-Picknick an den schönsten Sandstrand gefahren sind und uns da noch ausgetobt haben.

Beweise- siehe unten! (Klick auf’s Bild macht’s groß)

Verfasst von: anheilumi | Mai 23, 2011

Ich will

Falls Ihr Euch wundert, warum hier grad schon wieder Funkstille ist:  Ich bin beschäftigt mit meiner zweiten (dritten, vierten?) Karriere als Musikerin, mit vielen lustigen französisch lernenden Kindern und IHR:

(hach, es wurde auch mal wieder Zeit, ein bisschen Fingerfertigkeit zu bekommen…)

Verfasst von: anheilumi | Mai 13, 2011

Mütterdialog heute um 7 (!) Uhr früh vor’m Kindergarten

Ich:  „Ach, wen man um diese Zeit alles hier so trifft… ;-)

Mutter 2 seufzt.

Ich: „Also, 7 Uhr ist ja so gar nicht meine Zeit“ (und impliziere, dass es bei ihr ja offensichtlich anders ist, sie sind meistens vor uns da …)

Mutter 2: „Meine auch nicht…“

Die Erzieherin erzählte, dass im Moment VIELE Kinder so früh kämen. Gibt es da irgendeine Verschwörung?!
(Unsere Kinder hätten es heute sogar geschafft, um halb sieben im Kindergarten zu sein- da hatte der aber noch zu…)

Nun, wir verabschieden uns, ich gehe zurück nach Hause, um zur Arbeit zu fahren- und merke auf halbem Weg, dass ich Lüttes Kindergartenrucksack noch über der Schulter hängen habe.

Gehe wieder zurück und höre die andere Mutter noch zu ihrer Tochter sagen: „Ach, siehste- DU hast das gemerkt; mir wäre das gar nicht aufgefallen…“ Gähn. Eine Runde Kaffee für alle!!!

P.S. Der Junior war heute für 1  1/2 Stunden in der Schule (mit Schulbusfahren und allem) und war TOOOOTAL begeistert.

Verfasst von: anheilumi | Mai 12, 2011

Muttertag (Nachtrag)

Die junge Dame war jetzt zum zweiten Teil der U 8 und mein Mann ist ja lernfähig: Ich will das Positive zuerst hören.

Auf die Frage: „Wie war’s?“ kam diesmal die Antwort, Lütte hätte alles prima hingekriegt. Erst auf Nachfrage kam dann raus, dass so ein paar „Kleinigkeiten“ im verbesserungswürdigen Bereich liegen. Alles im Rahmen ihrer Geschichten der letzten 4 Jahre auch gut erklärlich und dementsprechend halb so wild, aber trotzdem…

Daher gibt es hier in Zukunft zwei Projekte. Punkt 1: Mama macht ein bisschen Kindertherapie und Papa macht das Nichtsprachliche.

Hier mal ein paar Impressionen des Muttertag-Nachmittags (davon, dass wir anschließend auf dem Bolzplatz noch ne sehr vergnügliche große Runde Fußball gespielt haben, gibt es ebensowenig Beweisfotos wie davon, dass ich im Anschluss daran (weil natürlich „ungedopt“ ohne Heuschnupfenmedis unterwegs) völlig erschossen auf meinem Bett eingeschlafen bin…)

Fußball oder Fahrrad- am besten gleich für Beides korrekt anziehen...

Große Ereignisse werfen ihre Schatten resp. Stützräder voran...

… und raus auf’s Feld!

sportlich, sportlich!

hmmm, was ist hier falsch?

Easy Rider ;-)

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