Verfasst von: anheilumi | August 13, 2008

Kinderlazarett

Klein-M boykottiert grad sehr erfolgreich ihre Vojta-Therapie. Nahtlos an die Ringelröteln anschließend, bekam sie knapp an die 40 Grad Fieber. Gestern Nachmittag machte sie dann einen gewohnt fitten Eindruck, so dass wir ne etwas größere Einkaufsrunde drehten. Gerade, als ich im Buchladen L im Anschluss einen Eisbecher in Aussicht stellte, fing die Lütte wieder an zu jammern.  Wir haben dann beschlossen, dass die Männer alleine weiter einkaufen und uns vorher kurz zu Hause vorbei fahren.

Kaum waren wir zur Tür rein, hat das arme Kind sich das erste Mal übergeben. Das hat sich dann noch zweimal wiederholt (absolut rekordverdächtig!), was dann irgendwann schnell so in Gewohnheit überging, dass die mitleidlose Mutter (Kind auf der Brust) dabei schon versucht war, weiterzutelefonieren…

L war zwar nachts auch mal ziemlich warm, aber das war wohl eher ein “deckeneffekt”.

so, die paar ruhigen minuten für heute sind wohl auch vorbei, die kleine lady brüllt da oben schon wieder sehr undamenhaft.

LG und Gute Nacht, in der Hoffnung, dass es bald auch mal wieder andere Themen gibt…

Verfasst von: anheilumi | August 9, 2008

Elf Jahre

Was habt Ihr heute vor elf Jahren gemacht?

Für mich ist der 9.8.97 eins dieser Daten,  von denen ich das wohl immer wissen werde.

Heute vor elf Jahren war ich als Betreuerin einer Kinderfreizeit von quirligen 12- bis 16Jährigen in Nordwijk an der niederländischen Küste, hatte die Nacht damit verbracht, über ein krankes 14jähriges Mädchen zu wachen und bin tags dann direkt mit ihr zurück nach Hause gefahren, zu den Eltern und ins Krankenhaus. Letztendlich stellte sich dann raus, dass sie alles nur vorgespielt hatte, um einen Mitbetreuer dazu zu animieren, die Nacht bei ihr zu bleiben.

Naja, das hat nicht so ganz funktioniert, denn besagter Mitbetreuer wachte damals schon “inoffiziell” über meine Nächte ;-) . Und am besagten 9. August sind wir dann auch offiziell zusammengekommen, naja, zum Teil auch eher etwas unfreiwillig, denn wir wurden während des Spülens (wo sich sonst nie freiwillig ein Kind in die Küche verirrte) von einem frechen Lausbub beim Küssen erwischt ;-).

Wisst Ihr was, ich bleib hier jetzt noch ein bisschen sitzen und lass die Jahre so Revue passieren- und überlege, was wir nachher anlässlich dieses besonderen Tages so unternehmen könnten. Die Zahl allein schreit natürlich schon nach einem Ausflug nach Köln.

Verfasst von: anheilumi | August 9, 2008

Gestern beim Kinderarzt

Natürlich war es Freitag, natürlich war es fast Wochenende, natürlich mussten Papa und Mama beide arbeiten und L hatte einen Kindergartenausflug.

Aber genauso natürlich musste Klein-M zum Arzt, denn das Husten und Röcheln am Abend vorher kannten wir zwar noch nicht von ihr, aber schon zur Genüge von ihrem großen Bruder- und es hörte sich schwer nach Bronchitis an. Papa und M haben zwar direkt inhaliert, aber sicher ist sicher…

Der Arzt hat lungentechnisch totale Entwarnung gegeben, alles frei (so hörte sie sich morgens dann auch wieder an), sich aber dann auch nochmal ihren Ausschlag im Gesicht genau angesehen, den wir für ne Impf-Nachwirkung oder nen Anflug von Sonnenallergie gehalten hatten. Ringelröteln.

Eine selten auftretende Kinderkrankheit, die meist Kinder zwischen 5 und 15 Jahre bekommen. Die Inkubationszeit liegt bei ein bis zwei Wochen und zu der Zeit, wo der Ausschlaf (holla, was ist das denn für ein Freud am frühen Morgen? Ich meinte natürlich Ausschlag!) auftritt, ist das Kind selbst auch schon nicht mehr ansteckend. Die Ringelröteln heilen spontan und ohne Medis aus- und anschließend besteht lebenslange Immunisierung.

Diese Infos habe ich mir erst im Nachhinein besorgt, als Papa mich anrief und von der Diagnose berichtete, fiel mir als erstes unser Großer ein, der auch ganz schön Ausschlag zeigte- und dass wir unbedingt im Kiga (also, genauer: auf dem Spielplatz, wohin sie ihren Ausflug gemacht hatten) Bescheid geben mussten. Den Erzieherinnen war der Ausschlag morgens auch aufgefallen, sie hatten ihn aber wohl schon richtig eingeordnet und das putzmuntere und quietschfidele Kind trotzdem mitgenommen. Papa hat halt nochmal die Info vom Kinderarzt weitergegeben, dass trotz schon vorhandenem Ausschlag die Kinder von Schwangeren fernbleiben sollten.

Ganz schön tückisch, die Krankheit. Wenn man sieht, was es ist (und es kommt wohl auch nur in 20% der Fälle zu diesem charakteristischen Ausschlag), ist die Ansteckungsgefahr schon vorbei. Unseren Kids merkt man auch wenig an. Ms Nächte sind unruhiger, bei L merkt man schlichtweg nichts. Und ich dachte schon, meine Kinder seien doch sonnenempfindlicher als gedacht und würden da plötzlich allergisch reagieren (hätten sie dann von mir, also, nicht wirklich auszuschließen).

Es ist müßig zu spekulieren, wo sie es herhaben- aber interessieren würde mich ja doch schon. Vor allem, ob Papas Ausschlag vor ein paar Wochen quasi die “Erwachsenen-Variante” davon war?
Und ob mein Jucken jetzt rein psychisch ist oder auch ne Form?

Na, ich halt mich vorsichtshalber auch mal von Schwangeren fern ;-) .

Verfasst von: anheilumi | August 6, 2008

Planschtag!

Die Bilder sind zwar schon von letzter Woche, könnten aber heute genauso aussehen:

Mit Übernachtungsbesuch von unserem Patenkind J sowie Besuch von N und T (und natürlich ihrer Mama, die dankenswerterweise alle vier großen Rabauken im Blick hatte, in der Zeit, in der wir mit Klein-M bei der Vojtatherapie waren)

mal sehen, ob dieses neue “Spielzeug”, die Bildergalerie, auch funktioniert ;-)

ich hab noch tausende anderer Bilder, aber ich glaub, dann wird’s auch irgendwann langweilig…

Verfasst von: anheilumi | August 4, 2008

STROH!

Entschuldigung, sehr unhöflich von mir, mich nicht für das Wochenende zu verabschieden - die zweite Wochenhälfte war mit Arbeit, Therapie und Patenkind-Besuch sooo voll, dass ich es nur noch selten bis an den PC geschafft hab. Wir waren schon froh, dass die Großeltern aus Kö. freitags noch lang genug geblieben sind, so dass wir innerhalb einer Stunde (ohne dass die drei Kinder uns zwischen den Füßen rumliefen) alles für uns vier und das Campingwochenende gepackt hatten. DAS war schon rekordverdächtig- der Rest des Wochenendes aber noch viel mehr! Alle haben geschuftet wie die Weltmeister- aber ich glaube, Fotos sagen da mehr als Worte:

Zuerst: Der Spannmann- beim Frühstück (und ja *schüttel*, es ist ein Doughnut) und anschließend bei der Arbeit:

Die zwei Tage sahen dann so aus:

Anhänger in der Tenne voll mit Stroh laden:

vollen Anhänger rausfahren (das Bild ist von morgens, nachher war immer nur ein Anhänger auf dem Hof und der andere auf dem Weg zum Feld) :

Traktorwechsel: großer grüner an vollen Anhänger und auf zum Feld, kleiner blauer an leeren Anhänger und rückwärts in die Tenne:

Und das Ganze im Akkord, zeitweise im Halbstundentakt. Ihr könnt Euch die Anzahl der Anhängerladungen vorstellen…
Wenn übrigens jemand auf den Fotos den Papa vermisst- der steht auf dem Dachboden und macht die Drecksarbeit  befördert das Stroh auf den Anhänger.

Und trotz der wirklich beeindruckenden Masse Stroh, die sie über’s Wochenende da runter- und rausgeholt haben, ist wohl nochmal genausoviel oben auf dem Dachboden. Puh!

Verfasst von: anheilumi | Juli 29, 2008

Im Katzenhimmel ist wohl ne ganze Wolke für uns reserviert

Tigger I, der Anfang letzten Jahres an einem Sonntagmorgen von einem Auto überfahren wurde, ist seit heute “bei seinen Freunden da draußen” (wie wir es L damals erklärt haben) nicht mehr allein.

Cleo, unsere kleine Dreifarbige, leistet ihm jetzt Gesellschaft auf der Wolke im Katzenhimmel.

Nachdem wir sie gestern schon beim Toben im Garten vermisst hatten (normal ist sie dann immer mitten dabei, wenn die Kids spielen) - und nachdem sie auch nicht zum Abendfressen gekommen war, hatte ich schon ein mulmiges Gefühl. Andererseits- es war auch nicht das erste Mal, dass sie irgendwo unterwegs war und erst am nächsten Tag wieder auftauchte.

Heute Morgen, als ich gerade alle und alles ins Auto packte- den Großen in den Kindergarten, die Kleine zum Impfen zum Arzt- maunzte es ganz kläglich aus dem Carport. Da lag Cleo dann in der letzten Ecke und eigentlich hab ich da schon gewusst, dass ihr nicht mehr zu helfen ist (naja, zumindestens nicht mehr zu helfen, gesund zu werden). Nachdem ich Junior schnell im Kiga abgeliefert und den Impftermin storniert hatte, hab ich Cleo vorsichtig in ne ausgepolsterte Kiste gelegt und bin zu unserer Tierärztin gefahren. Sie sei aber bis Ende August nicht da, sagte das Schild an der Tür. Daraufhin sind wir dann um Rat suchend bei unserer Lieblingstierarzthelferin vorbeigefahren (vor allen Dingen, um zu erfahren, wo der nächste Tierarzt hier in der Nähe ist). Sie guckte sich die kleine Katze an und meinte nur: “Erlöse sie.”

Die nächste Tierarzt-Praxis, an der wir vorbei kamen, hat dienstags geschlossen. Ich meinte dann zu Cleo nur, dass heute definitiv ein schlechter Tag zum Sterben sei- aber ist das so oder so nicht jeder Tag? (Es sei denn, man hat irgendwann das Level erreicht, mit dem alten Häuptling sagen zu können: “Heute ist ein guter Tag zum Sterben”- aber so weit bin ich definitiv noch nicht und ich bezweifel, dass Cleo das war…)

Die dritte Praxis dann hatte zwar erst offiziell Sprechzeit eine Stunde später, aber wir durften trotzdem- Katze in Kiste und Klein-M auf dem Arm- eintreten. Eine sehr nette Ärztin untersuchte Cleo und hat ihr dann sehr sanft geholfen einzuschlafen.  Obwohl ich unsere dreiste Katze ja oft genug verflucht hab, hab ich Rotz und Wasser geheult.

So, wie es aussieht, ist auch sie unter ein Auto gekommen. Ein Wunder ist das wahrlich nicht, sie war die beste Verkehrsberuhigung, die wir uns hier vorstellen konnten, aber so kam dann der Tag, an dem einer sich davon wohl nicht hat beeindrucken lassen- oder sie ist ihm einfach unter die Räder gekommen. Ich finde es sehr beeindruckend, dass sie sich noch bis nach Hause geschleppt hat, die Verletzungen sahen sehr übel aus.

Ciao Cleo.

Verfasst von: anheilumi | Juli 28, 2008

Papafreies Wochenende

Hier ein paar Szenen aus der langen Zeit ohne Papa- von Freitag Abend bis Sonntag Abend:

Samstag: Nach einer tollen Geburtstagsfeier bei Ls Kindergartenfreund J gibt es zu Hause noch ein (fast-) mitternächtliches Gewitterpicknick mit freigiebig mitgegebenen Resten der Geburtstagstafel:

Da findet sogar L das Prasseln des Regens auf die schrägen Dachfenster plötzlich gemütlich!

Das meiste war aber nachmittags schon runtergekommen- 47mm in einer Stunde. Zum Glück waren wir da schon vom Geburtstags-Spazierengehen über die Felder zurück. Über dem Nachbarort konnten wir zu der Zeit nämlich schon die ersten Blitze sehen. Von weiterem Ungemach sind wir aber verschont geblieben. Das “Schlimmste”, was passiert ist, ist, dass wir die sehr herzliche Einladung zum Abendessen bei J noch angenommen haben (wir waren ja mal ohne Auto, sondern tatsächlich mit Laufrad und Buggy unterwegs)- und uns anschließend dann doch noch haben die geschätzten 300 m nach Hause fahren lassen- obwohl es nur noch restnieselte…

Sonntag waren wir mit Picknick und Regenjacken bewaffnet im Brückenkopfpark Jülich und haben uns dort auch kurz mit meiner Logo-Kollegin getroffen. Ganz im Ernst, ich hab mich - nach Lesen der donnerwetter.de-Vorhersage- fest darauf eingestellt, irgendwann fluchtartig die Kinder packen zu müssen und vor einem aufziehenden Gewitter zum Auto sprinten zu müssen- und das ist, je nachdem, wo man in dem Park gerade ist, eine ganz schöne Strecke. Stattdessen: Strahlender Sonnenschein und immer weiter steigende Temperaturen. Und natürlich keine Sonnencreme dabei (so bedeckt, wie der Himmel morgens war…). Offensichtlich sind die Kinder aber resistenter als ich, denn die Einzige, die abends dann AfterSun benötigte, war Mama.

Mit dem Fotografieren war es etwas schwierig, aber hier wenigstens zwei Impressionen:

Und nicht, dass L dann abends zu Hause völlig fertig gewesen wäre… Nein, da gab es noch Zugabe auf der Schaukel:

Und abends kam dann endlich Papa wieder, als wir gerade die P-O-M-M-E-S aus dem Ofen holten. Ich wage zu behaupten: Ich/wir hatten das entspanntere Wochenende ;-) !

Verfasst von: anheilumi | Juli 26, 2008

Besser kann ein Tag doch gar nicht beginnen:

(noch schöner wäre natürlich, Papa wäre auch da! Aber dem habe ICH ja kinderfrei gegeben, damit er bei den letzten (?) Vorbereitungen für den Umzug helfen kann…)

Verfasst von: anheilumi | Juli 23, 2008

Kurze Panikattacke bei den Worten meines Mannes:

“Schatz, ich bin dann jetzt mit den Kindern unterwegs zu meinen Eltern, dann hast Du mal ein bisschen Zeit für Dich!”

Äh- wie jetzt, was jetzt? Was mach ich denn in der Zeit? Haushalt ist ja dann definitiv tabu (wobei, zählt da dann Backen auch drunter?!). Hier ist- nach den ersten Schrecksekunden (”da fällt mir ja gar nix ein”)- der Plan: 

Erst suche ich ein bisschen im Internet nach Playmobil-Rittern und -Pferden etc. - für dieses Kunstwerk, das ich in den letzten Tagen mit L gebaut und bemalt habe:

(Sollte jemand von Euch günstig welche abzugeben haben, bitte Bescheid mailen ;-) )

Und dann werde ich die hunderte von Fotos sortieren, die gestern hier ankamen- und außerdem ein paar Päckchen packen, die schon länger fällig sind. Wer weiß, Ihr da draußen, vielleicht ist da auch was für Euch dabei…

Naja, und iiiirgendwann, in ein paar Stunden, fahr ich dann noch schnell ein bisschen arbeiten.

P.S. Früher hätte ich in solchen Fällen erstmal ne aufgenommene Folge auf zwei “Gilmore Girls” geguckt. Aber ich glaub, die kenn ich inzwischen (fast) alle. Die einzige, die mich noch interessieren würde, ist die allerallerletzte, bei der ist jetzt schon ZWEIMAL die Aufnahme gescheitert- unbelievable! Auch hier der Aufruf: Sollte sie jemand besitzen- bitte melde Dich!

Verfasst von: anheilumi | Juli 23, 2008

Dicke Lippe riskiert:

Is’ aber schon fast verheilt!

Auch die Feststoffaufnahme klappt wieder (naja, soviel - oder sowenig- wie sonst auch):

(und ja, Rabenmutter, die beim Kochen sieht, was das Kind für ein Chaos veranstaltet- und sich nur darüber freut, dass sie noch fünf Minuten Ruhe hat, das Essen fertig zu machen- um anschließend zu staubsaugen, zu wischen und das Kind unter die Dusche zu stellen ;-) )

Ältere Artikel »

Kategorien