Nach diversen Tagesausflügen zu heißgeliebten Sand-Wasser-Matsch-Spielplätzen und/oder zu Freunden von L ist gestern die 3. und letzte Woche Ferien angebrochen. Ich bin mir noch nicht so einig, ob ich das Alle-dürfen-Ausschlafen und Wir-vertrödeln-die-Morgende eher schätze oder auf das natürliche Ende warte. Dabei stellt sich sowieso die Frage, warum wir es während der Kindergartenzeit selten schaffen, viel vor neun Uhr da zu sein, während in den letzten Wochen kein Kind öfter als zweimal länger als halb acht geschlafen hat. Immerhin hab ich dann ja Hoffnung, dass meine kleine Neuerdings-Früaufsteherin ab Montag wieder länger schläft
.
In den letzten Tagen merkte man unserem Junior ein deutliches “ Beschäftigungsdefizit“ an, selbst Kinderentertainment de luxe von morgens bis abends hatte nicht den gewünschten Effekt, dass Mama auch mal ein paar Minuten was alleine machen konnte- im Gegenteil. Meistens genieße ich ja auch alle Zeit, die ich gerade auch mit dem Großen alleine hab (er kommt durch die Therapie-Hausaufgaben mit M viermal am Tag ja grad auch wieder etwas kürzer). Aber eben nur meistens.
So traf es sich auch bestens, dass wir heute mit einem seiner Kindergartenfreunde, J, samt Mama verabredet waren. Die zwei Jungs konnten sich austoben, M konnte sich ausschlafen (rekordverdächtige 2 3/4 Stunden Mittagsschlaf)- und wir Mamas haben geklönt und gemeinsame Sym- und Antipathien herausgefunden (sehr entspannend). Ich hab auch mal einen Einblick bekommen, wie L mit den anderen Kindern im Kiga spielt- und das ist schon nicht ohne! Da verstehe ich doch gleich noch ein bisschen besser, dass er Schwierigkeiten hat, nach einem spannenden Vormittag im Kiga dann zu Hause erstmal wieder auf seine kleine Schwester „umzuschalten“, die muss die ersten Minuten, wenn er zu Hause ist, nämlich immer hart im Nehmen sein.