Ich entschuldige mich hiermit feierlich für’s Nichtschreiben und kündige an, dass es hier auf dem Blog in Zukunft mit Sicherheit NOCH um einiges ruhiger wird als es jetzt sowieso schon ist… Aber gelegentlich, großes Indianerehrenwort, werdet Ihr hier auch noch ein Update finden, mal ein paar Fotos, mal irgendne Familiengeschichte…
Heute: Uni. (na super, keine Fotos, keine Familie
, das geht ja schon gut los…)
Die letzten Monate (um es genau zu sagen: Die letzten 14 Monate) habe ich mich ja nun bemüht, meine “Scheine” zusammenzukriegen. Nicht nur die restlichen Vorlesungen und Seminare zu besuchen, die mir noch fehlten, sondern auch die Nachweise, die noch in den Tiefen der Uni lagerten, einzusammeln. Und es zog und zog und zog sich… To shorten up a long and rather boring story – letzte Woche Donnerstag konnte ich dann, nachdem es mich nochmal richtig Nerven gekostet hatte, die letzte Bescheinigung abholen und bin im Anschluss daran direkt ins Prüfungsamt gestürmt. Zu allem Überfluss nämlich drohte mir, wegen des Auslaufens des Diplomstudienganges, auch noch, exmatrikuliert zu werden.
Das hab ich jetzt nicht wirklich als “reale Gefahr” gesehen, aber ein unangenehmes Gefühl war es schon.
Ich bin also mit tausenden wohlsortierten Zettel bei der netten Dame im Prüfungsamt aufgetaucht- und war dann nicht schlecht erstaunt, als ich viel schneller fertig war als gedacht- und dann in einem Rutsch quasi alles bestanden hatte. Studium fertig- naja, so fast.
Da fehlt jetzt noch ein bisschen Diplomarbeit und so ein paar Abschlussprüfungen… Aber alles andere bis hierhin ist aufgeholt und geschafft. Und den Notendurchschnitt finde ich auch mal gar nicht so übel
.
Da hing dann nur noch das Damoklesschwert des Rausschmisses über mir- was mich ein paar unbefriedigende Kontakte mit der zuständigen Dame und jetzt gerade ein kurzes Telefonat mit ihrem Vorgesetzten (?) kostete. Dreimal auf die Tastatur getippt: “So, hiermit sind Sie zurückgemeldet.”
Danke!

